ACO Tiefbau

ACO DRAIN® KerbDrain Bridge
Entwässerungssysteme für die lineare Brückenentwässerung

Die KerbDrain Bridge steht für eine neue Form der linearen Entwässerung auf der Brücke im Randbereich.
Die Konstruktion ist eine Hohlbordrinne, die Bordstein/Schrammbord und Entwässerung miteinander kombiniert. 

Die KerbDrain Bridge ist auf die speziellen Anforderungen der Entwässerung beim Neubau und bei der Sanierung von Brücken abgestimmt. Mit ihrer sehr flachen Einbautiefe, hohen Entwässerungsleistung, anprallstabilen Konstruktion und vergleichbare Richtzeichnungsanforderung vereint die neue Rinne die Vorgaben des Marktes.

Runter von der Fahrbahn - ab in die Kappe

Der besondere Vorteil gegenüber herkömmlichen Brückenabläufen und Entwässerungsrinnen mit Rost: Die monolithische Rinne wird in dem nicht überfahrenden Bereich eingebaut. 
Das heißt, es befinden sich keine Bauteile im Fahrbahnbereich, welche im Falle einer Baustellenstraßenführung permanent überfahren werden und beim Asphalteinbau stören, sowie gesonderter Arbeitsgänge zur fachgerechten Einpassung bedürfen.

Das Team der Anwendungstechnik unterstützt Sie gern bei der Planung und Ausarbeitung der Entwässerung
Ihres Brückenbauprojektes.
E-Mail: anwendungstechnik.tiefbau(at)aco.com 



Produktinformationen

Material - bewährter ACO Polymerbeton
  • sehr hohe Frost-Tausalz-Beständigkeit
  • chemikalienbeständig
  • bewehrungsfrei

 

Entwässerungsleistung
  • 30-50 % mehr Fließquerschnitt gegenüber Kastenrinnen für Brücken (96 cm2; bei OPA: 132 cm2)
  • Nennweite 200 mm
  • OPA Ausführung mit zweiter Entwässerungsebene


Inspektion und Wartung
  • zwei Varianten von Revisionsöffnungen
  • Inspektionsöffnung aus einer klappbaren Gussöffnung mit der schraublosen Sicherheitsarretierung Powerlock
  • passend für Spülschlauch und Saugstutzen

 

Einbau

Verlegung

Die Verlegung der KerbDrain Bridge erfolgt auf einem Mörtelbett aus Polymer Cement Concrete (PCC).
Die richtungsgebundene Verlegung erfolgt von oben auf die bereits versetzte Rinne.
Eine Verlegung der Elemente in Radien ist möglich.



Rückverankerung

Auf der Rückseite der KerbDrain befinden sich vier Schraubankerhülsen zur nachträglichen Installation von M12 Stahlverankerungen. Die Verankerung wird nach Angabe der Kappenplanung mit eingebunden. Die Länge der Verankerungsstäbe ist gemäß der Vorbemessung auf 50 cm definiert.



Dichtung

Die Rinnenelemente der KerbDrain besitzen standardmäßig eine EPDM-Dichtung. Die Dichtigkeit des Rinnenstoßes ergibt sich durch die Presswirkung der Nut-Feder-Stirnseiten auf die integrierte Dichtung.



Anschluss

Der Anschluss oder die Überleitung über die Dehnungsfuge am Übergang Widerlager ist nicht vorgesehen. Daher wird die Entwässerung an der Dehnungsfuge unterbrochen. Die Rinne wird stirnseitig durch eine Stirnwand verschlossen. Der Anschluss an die Entwässerungsleitung erfolgt über den senkrechten Abgang.
Haltungslängen werden mit einem Revisionselement und senkrechten Abgang DN/EN 160 abgegrenzt. Abstände ergeben sich aus der hydraulischen Berechnung und den konstruktiven Gegebenheiten am Brückenbauwerk. Die Entwässerungsrinne selbst wird ohne Zwischenschotts durchgängig geführt.
Die KerbDrain hat einen senkrechten Abgang mit einer Lippenlabyrinth-Dichtung in der Sohle. Hier wird ein Rohrstutzen als Zwischenstück installiert, um in den darunter installierten Gussablauf direkt zu entwässern. Um eventuell anfallendes Sickerwasser aufzufangen, ist in dem Bereich das Mörtelbett dränfähig auszuführen.

Weitere Informationen

Prospekt

Ausschreibungs-texte

KD 200-75:

KD 200-75 OPA:

Technische Zeichnungen

KD 200-75 - Asphalt:

KD 200-75 - Gussasphalt:

KD 200-75 - OPA:



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