ACO Tiefbau

ACO DRAIN® KerbDrain Bridge für mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

Sanierung und Erneuerung der Brückenbauwerke der Autobahn BAB A1 bei Bad Schwartau 

Aktuelle Zahlen über den Zustand der Brückenbauwerke auf deutschen Autobahnen lassen davon ausgehen, dass jede vierte Brücke saniert werden muss. So kamen auch die Verantwortlichen für die Sanierung und Erneuerung der Brückenbauwerke der Autobahn BAB A1 bei Bad Schwartau auf ACO zu. Als Lösung für die Brückenentwässerung kam dabei erstmalig die neue ACO DRAIN® KerbDrain Bridge zur Ausführung.

 „Runter von der Fahrbahn - ab in die Kappe“

Sorgen und Bedenken treten bei den Brückenverantwortlichen dann auf, wenn die Entwässerungssysteme bei einer Baustellenverkehrsführung permanent überfahren werden. Der besondere Vorteil der ACO DRAIN® KerbDrain Bridge KD 200-75 - gegenüber herkömmlichen Brückenab­läufen und Entwässerungsrinnen mit Rosten - ist die Positionie­rung in dem nichtüberfahrenen Bereich.

Die Vorgaben einer sehr flachen Einbau­tiefe, einer hohen Entwässerungsleis­tung, einer anprallstabilen Konstruktion und die Orientierung an den Richtzeichnungsan­forderungen sind vollständig im Endpro­dukt umgesetzt.

Basis des Linienentwässerungssystems ist ein Rinnenkörper aus wasserdichtem, frostsicherem Polymerbeton. Mit einer serienmäßig integrierten Dichtung aus EPDM ist die Stoßfuge zwischen den Rinnenelementen dauerhaft und sicher abgedichtet. Die Spezialrinnen der Belastungsklasse D 400 nach DIN EN 1433 verfügen über eine oder zwei Ebenen (OPA Ausführung) angeordnete Einlauföffnungen.

Für die Inspektion und Wartung der KerbDrain Bridge steht eine klappbare große Revisionsöffnung zur Verfügung. Der Aufsatz klappt längs zur Brückenkap­pe. Unter der Revisi­onsöffnung befindet sich der Anschluss zur Brückenentwässerungsleitung, über den die Spülung der Lei­tungen ebenso erfolgen kann.

Das Oberflächenwasser wird durch die Querneigung zur Rinne geführt und von dort aufgenommen. Ein gesondert hergestelltes Quergefälle in der Fahrbahnoberfläche oder im Randbe­reich, wie es bei Brückenabläufen häufig angewendet wird, ist nicht notwendig. Durch das Schwerkraft- oder Wasserspiegelgefälle wird auch ohne Längsneigung ein vergleichsweise höherer Abfluss erreicht.

Die Verlegung der KerbDrain Bridge er­folgt auf einem Mörtelbett aus PCC (Po­lymer Cement Concrete).

Die vorinstallierte Entwässerungsrinne ist eine definierte Schnittstelle und Bezugslinie für weiterführende Gewerke. Kappenober- und Vorderkante, die verlorene Schalung und die Straßenoberkante, sowie Gradientenführung geben dem Einbau der KerbDrain Bridge besondere zugeteilte Merkmale. Durch das optimale Eigengewicht und die technische Verankerung zwischen den Rinnenelementen und den angrenzenden Brückenbauteilen, integriert sich die KerbDrain Bridge perfekt in die Brücke.

Projektspezifische Planung

Bereits bei der Planung unterstützt ACO Tiefbau alle am Bau Beteiligten. Mit technischer Beratung und lösungsorientierten Produktdetails, sowie einer hydraulischen Leistungsberechnung können schnelle und exakte Aussagen zu Entwässerungsrinnen gemacht werden. 

Bildergalerie

Information auf einen Blick:

Objekt: Sanierung und Neubau von Brückenbauwerken BAB A1, Bad Schwartau

Bauherr: Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV SH)

Bauunternehmen:

  • Fa. Bunte für BW 02, BW 69, BW 70
  • Fa. Echterhoff für BW 68, BW 71, BW 72

Baujahr: 2017

ACO Produkte: 380 m ACO DRAIN® KerbDrain Bridge

Projektbetreuer ACO Tiefbau: Olaf Rojahn, Sven Bäsler, Torsten Klehm

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