Entwässerung von offenporigen Asphaltbelägen (OPA)

Lärm ist eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen. Um dieser Beeinträchtigung entgegen zu wirken, erfreut sich der Einsatz von offenporigem Asphalt (umgangssprachlich auch OPA/ZWOPA oder „porous asphalt“ (PA) genannt) immer größerer Beliebtheit.

Maßgeschneiderte Produkte für Ihren Anwendungsfall:

Unsere Anwendungstechnik unterstützt Sie gern bei der Projektausarbeitung.
Hierzu gehört z. B.: Hydraulische Bemessung, Beratung zur Produktauswahl, Zeichnungen und/oder Einbauanleitungen.

Warum OPA?

Lärmmindernde Wirkung

Offenporige Asphalte sind durch die offenporige Struktur der Asphaltmatrix (Hohlraumgehalt zwischen 24 und 28 Vol-%) als aktive Lärmschutzmaßnahme anzusehen, die das Rollgeräusch der Reifen mindern. Eine Überschreitung der Lärmgrenzwerte (siehe Verkehrslärmschutzverordnung 16.BlmSchV) hat oftmals die Errichtung/ Erhöhung von Schallschutzwänden und damit auch hohe Mehrkosten für ein Bauvorhaben zur Folge. Mit der Verwendung von offenporigem Asphalt kann dies oftmals verhindert werden, da hiermit lärmmindernde Werte von -5dB(A) für mindestens 8 Jahre zu erwarten sind. Voraussetzungen für den Einsatz von OPA:

  • Lärmgrenzwerte sind überschritten (gem. 16.BlmSchV)
  • Außerortsstraßen bei Geschwindigkeiten von min. 60km/h
  • Länge der Strecke min. 1.000 m
  • Schützenswerte einseitige/beidseitige Wohnbebauung
  • Keine Kreuzungen und Einmündungen
  • Vermeidung von Schmutzeintrag durch Baustellenfahrzeuge/Landwirtschaft


Verkehrssicherheit bei Nässe (Verhinderung Aquaplaning)

Durch die offenporige Struktur läuft Regenwasser direkt durch die Deckschicht ab und wird zur seitlich angeordneten Entwässerungsrinne abgeleitet. Das vermeidet Sprühfahnen und Aquaplaning und schützt dadurch die Verkehrsteilnehmer. Hierfür ist der Einbau einer Spezialrinne prädestiniert, die das Oberflächenwasser des Straßenbelags sowohl von oben als auch seitlich aufnehmen kann. Grundlagen und der aktuelle Stand der Technik für die Planung und den Bau von Asphaltdeckschichten aus offenporigem Asphalt, finden sich in der ZTV Asphalt-StB (Ausgabe 07, Fassung 2013) wieder. Hier wird im Detail auf das aktuelle Merkblatt M OPA 2013 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) verwiesen, siehe auch www.fgsv-verlag.de.

Das ACO DRAIN® Monoblock RD 200 V OPA System wurde in Anlehung an das Merkblatt ausgearbeitet und erfüllt die darin genannen Einbaudicken (d). Ob einschichtiger (OPA) oder zweischichtiger (ZWOPA) Belag, wir haben das passende Produkt. Die ACO DRAIN® Monoblock RD 200 V OPA ist ebenfalls mit einer integrierten EPDM-Profildichtung, zur wasserdichten Verlegung, am Rinnenstoß ausgestattet.

Produktlösung ACO Monoblock OPA

Bei der Verwendung eines offenporigen Asphaltes als oberste Schicht ist der Einbau einer Spezialrinne erforderlich. Sie muss das Oberflächenwasser des Straßenbelages seitlich sicher aufnehmen können.
Da kommt unsere ACO DRAIN® Monoblock OPA Entwässerungsrinne zum Einsatz. Die Rinne wurde für die spezielle Entwässerung von offenporigen Asphalt und in Anlehnung an aktuelle technische Vorgaben (Merkblatt M OPA 2013 von FGSV) entwickelt.





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Wie werden Straßen und Autobahnen mit offenporigen Asphaltbelägen (OPA) entwässert?

Vielfältiger Einsatz der ACO DRAIN® Monoblock

Ob Autobahn- oder Tunnelentwässerung: Das monolithische Rinnensystem wird in einem Guss aus Polymerbeton gefertigt. Es ist extrem belastbar, langlebig und verarbeitungsfreunlich.

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